Jeffrey Tate

Sir Jeffrey Tate (* 28. April1943 in SalisburyEngland; † 2. Juni2017 in BergamoItalien[1]) war ein britischer Mediziner und Dirigent.

Tate studierte trotz angeborener Behinderungen wie Spina bifida und Kyphose von 1961 bis 1964 Medizin an der Universität von Cambridge und wurde Facharzt für Augenheilkunde. Tate arbeitete danach als Augenchirurg am St Thomas’ Hospital in London. Später gab er seine klinische Karriere auf und studierte Musik am London Opera Centre. Seine musikalische Laufbahn begann er als Assistent von Herbert von Karajan in Salzburg und James Levine an der Metropolitan Opera in New York. 1976 war er Assistent von Pierre Boulez beim Bayreuther ‚Jahrhundertring‘.

Jeffrey Tate dirigierte an Opernhäusern und Festivals ein breites Repertoire mit Schwerpunkten auf den Werken von StraussMozartWagner und französischen Opern. Jeffrey Tate war Chefdirigent der Symphoniker Hamburg. Er hat außerdem mit dem London Symphony OrchestraBerliner PhilharmonikerCleveland OrchestraOrchestre de la Suisse RomandeEnglish Chamber OrchestraPhilharmonisches Orchester Rotterdam und Orchestre National de France zusammengearbeitet.

In seinen letzten Konzerten, am 30. und 31. Mai 2017, dirigierte er die Neunte Sinfonie von Gustav Mahler mit dem Haydn-Orchester von Bozen und Trient und den Studenten der beiden Städte.

Seit 2010 war Tate mit dem deutschen Geomorphologen Klaus Kuhlemann verheiratet und wohnte in Detmold.[2][3]

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